Der XGRIDS Lixel L3 ist der neue Flaggschiff-SLAM-Scanner von XGRIDS und bringt 5 mm relative Genauigkeit in einen Handscanner, den du einfach durch dein Objekt trägst. LiDAR, ein Kamerasystem in Bildqualität, integriertes RTK und ein eigenes Display stecken in einem Gerät mit 2,5 kg inklusive Akku.
Mit dem Lixel L2 Pro und dem Lixel K2 hat sich mobiles Mapping bei unseren Kunden als schneller Weg zur verlässlichen Punktwolke etabliert. Der L3 baut genau darauf auf und erweitert den Einsatz auf Aufgaben, für die du bisher Station für Station ein Stativ aufgebaut hast: Detailaufmaße für die TGA-Planung, Fassaden mit Anschlussdetails und die Bestandserfassung als Grundlage für Scan-to-BIM.
Dazu kommt ein Punkt, der im Alltag oft mehr Zeit spart als jeder Millimeter: Aus einem einzigen Scan entstehen eine farbige Punktwolke, ein Mesh und eine fotorealistische 3D-Gaussian-Splatting-Szene. Du fährst also nicht noch einmal raus, nur weil der Architekt ein Modell braucht und der Bauherr eine virtuelle Begehung.
Inhalt:
- Die Hardware des XGRIDS Lixel L3
- 5 mm Genauigkeit
- Software und Verarbeitung
- Ergebnisse: Punktwolke, Mesh und 3DGS
- Einsatzbereiche
- Lixel L3 und L2 Pro im Vergleich
- Technische Daten und Lieferumfang
- Häufige Fragen

Die Hardware des XGRIDS Lixel L3
Design und Ergonomie
Der L3 wiegt 2,5 kg inklusive Akku. RTK-Modul und Display sind bereits eingebaut, du brauchst also weder ein Smartphone noch ein separates GNSS-Modul am Gerät. Zum Vergleich: Der L2 Pro kommt mit Akku, RTK-Modul und Smartphone auf rund 3 kg.
Für lange Einsätze gibt es ein Tragesystem aus Schultergurt, Brustabstützung und Teleskoparm. Es trägt das Gewicht des Scanners, du führst ihn nur noch. Nach vier Stunden in einem Parkhaus spürst du diesen Unterschied in Schultern und Handgelenken, und ein ruhig geführter Scanner liefert gleichmäßigere Daten.
Die Akkus werden per Clip gewechselt und lassen sich schnell laden. Im Standardpaket sind zwei Akkus enthalten.

Das 4,3-Zoll-Display mit 1.000 Nits zeigt Punktwolke, Trajektorie und Abdeckung direkt am Gerät, auch bei direkter Sonne. Du erkennst Lücken, solange du noch vor Ort bist, und nicht erst am Rechner im Büro, eine Stunde Fahrt vom Objekt entfernt.
Die LiDAR-Einheit
Den L3 gibt es wahlweise mit 16-Kanal- oder 32-Kanal-LiDAR. Beide Varianten haben eine Reichweite von 120 m und ein Sichtfeld, das gegenüber dem Vorgänger optimiert wurde. Welche davon die richtige für dich ist, hängt davon ab, welche Objekte du typischerweise scannst, und bei der Entscheidung helfen wir dir gerne.
Die Punktwolkendicke liegt bei 5 mm. Das ist wichtig, weil dein CAD-Konstrukteur eine dünn abgebildete Wand eindeutig fangen kann. Er muss nicht schätzen, wo innerhalb eines breiten Punktbands die eigentliche Oberfläche liegt.
Das Vision-Modul

Hier liegt einer der größten Schritte gegenüber dem Vorgänger. Der L3 arbeitet mit einem Kamera-Array aus drei 50-MP-Kameras mit 1/1,3-Zoll-CMOS-Sensor, einer Ausgabeauflösung von 4.096 × 3.072 Pixeln und 4K-HDR. Nach vorne blickt eine RGB-Kamera mit 100° × 85° Sichtfeld.
Der größere Sensor und HDR sorgen dafür, dass helle und dunkle Bildbereiche gleichzeitig Zeichnung behalten. Wenn du aus der sonnigen Einfahrt in den dunklen Technikraum läufst, bleiben Typenschilder lesbar und Rohrleitungen unterscheidbar, statt im Schatten zu verschwinden oder im Gegenlicht auszubrennen. Das erleichtert die Objekterkennung vor Ort, das Messen und Modellieren und später die Präsentation beim Kunden.
Integriertes RTK und Passpunkterfassung
Das RTK-Modul ist fest im L3 verbaut. In Echtzeit erreichst du eine absolute Genauigkeit von 2,5 cm, nach der Nachbearbeitung 2 cm. Die Koordinaten werden schon während der Aufnahme nach WGS 84 umgerechnet, deine Punktwolke ist also georeferenziert, bevor du die Baustelle verlässt.
Für Passpunkte hat der L3 eine Messspitze am unteren Ende des Griffs. Du setzt die Spitze auf den Punkt und löst über das Display oder den Power-Button aus. Wandpasspunkte misst du, ohne das Gerät zu kippen, was an Fassaden und in Innenräumen spürbar Zeit spart. Außerdem passt der L3 auf Standard-RTK-Lotstäbe, ein eigener Verlängerungsstab ist nicht nötig. Den Lotstab, den du ohnehin für die RTK Vermessung nutzt, verwendest du also weiter, für Passpunkte und für Scans aus erhöhter Position.
5 mm Genauigkeit: Was hinter dem Lixel L3 steckt

Die zentrale Zahl des L3 ist die relative Genauigkeit von 5 mm nach der Nachbearbeitung. Mindestens so wichtig wie die Zahl ist, wie sie zustande kommt.
XGRIDS hat die Genauigkeit in einem offiziellen Validierungs-Whitepaper dokumentiert: gemessen in einer eigens eingerichteten Testumgebung von 500 m², alle Werte angegeben bei 1 Sigma. Du bekommst damit nicht nur einen Wert, sondern die Testmethode, die Messdaten und die Bedingungen, unter denen er entstanden ist. So kannst du deinem Auftraggeber begründen, für welche Aufgaben die Daten geeignet sind, und genau diese Frage kommt bei ausgeschriebenen Aufmaßen fast immer.
1 Sigma heißt vereinfacht: Rund zwei Drittel der Messwerte liegen innerhalb der angegebenen Toleranz. Bei großen Objekten, mehreren Geschossen oder langen Korridoren arbeitest du wie gewohnt mit Passpunkten und prüfst gegen Kontrollpunkte. Das ist gute Vermessungspraxis, egal mit welchem Instrument.
Was 5 mm im Projekt ändern
- TGA-Planung: Ob die neue Lüftungsleitung noch unter den Bestandsträger passt, entscheidet sich oft auf wenigen Zentimetern. Mit 5 mm relativer Genauigkeit planst du diese Engstellen mit Reserve.
- Scan-to-BIM: Wände, Stützen und Öffnungen lassen sich eindeutig modellieren, der Modellierer muss weniger interpretieren.
- Planung und Zeichnung: Maße, die du aus der Punktwolke abgreifst, kannst du direkt für CAD-Zeichnungen, BIM-Modelle und technische Entscheidungen verwenden.
Nivellierung: 0,005° mit RTK-Fusion
Mit RTK-Fusion erreicht der L3 eine Nivelliergenauigkeit von 0,005°, ohne RTK-Fusion 0,02°. Auf einer 20 m langen Geschossdecke entsprechen 0,005° weniger als 2 mm Höhenunterschied. Geschosse liegen sauber übereinander, Böden bleiben plan, und Schnitte durch das Gebäude zeigen keine Schichtung.
Stabil über große Flächen
Hochgenaue IMU, integriertes RTK und Loop-Closure-Optimierung in Echtzeit arbeiten zusammen. Zwischen hohen Gebäuden, wo das GNSS-Signal immer wieder abreißt, entstehen dadurch weniger Versätze und Schichtungen. In langen Gängen und sich wiederholenden Strukturen bleibt die Trajektorie stabil, und für Tunnel und andere merkmalsarme Umgebungen ist der L3 gezielt optimiert. Auch an Gewässern, über Brücken und entlang von Uferlinien bleiben die Daten durchgängig. Für dich heißt das: weniger abgebrochene Scans, weniger Nachscans und weniger zweite Anfahrten.
Software und Verarbeitung: LixelStudio und Lixel CyberColor
Auswertung schon auf dem Gerät
Der L3 rechnet bereits während der Aufnahme:
- Entfernung von Personen, Fahrzeugen und Rauschen per KI-Filter
- Glättung der Punktwolke
- Loop-Closure-Optimierung gegen Drift auf großen Flächen
- Nivellierungsoptimierung gegen Schichtung
- Koordinatenumrechnung nach WGS 84
Das Ergebnis ist eine farbige Punktwolke mit 2,5 cm absoluter Echtzeitgenauigkeit, die weit mehr ist als eine Abdeckungskontrolle. Du kannst direkt nach dem Scan messen und mit dem Zeichnen beginnen, zum Beispiel noch im Baucontainer, wenn die Bauleitung eine schnelle Antwort braucht.
Zusammenführen ohne Passpunkte
Mehrere Scanabschnitte führst du per Map Fusion zusammen: Du wählst überlappende Bereiche aus, und die Software gleicht sie ab, ohne Passpunkte. Das hilft, wenn ein Objekt nicht in einem Durchgang erfassbar ist, weil ein Bereich zum Beispiel erst am Nachmittag zugänglich wird.
Cloud oder lokal
Die Rekonstruktion läuft wahlweise in der Cloud oder lokal. Die Cloud bietet sich an, wenn es schnell gehen muss oder mehrere Personen am Projekt arbeiten. Lokal verarbeitest du, wenn Daten das interne Netz nicht verlassen dürfen, etwa bei Industrieanlagen, Behörden oder sicherheitsrelevanten Gebäuden.
Automatische Anonymisierung
Gesichter und Kennzeichen werden automatisch erkannt und unkenntlich gemacht. Wenn du im öffentlichen Raum scannst, entfällt damit das Maskieren Bild für Bild, und der Datenschutz ist schon früh im Workflow berücksichtigt.
Ergebnisse: Ein Scan, drei Datenprodukte
Farbige Punktwolke
Die bessere Bildqualität überträgt sich direkt auf die Punktwolke: natürlichere Farben, mehr Detail und Zeichnung in Lichtern wie Schatten. Besonders praktisch ist die lokale Verdichtung (Upsampling). Geländer, Rohrleitungen oder Typenschilder lässt du gezielt in höherer Auflösung rekonstruieren, ohne dass Rechenzeit und Dateigröße für das ganze Projekt steigen.
Mesh
Das Mesh bildet Materialoberflächen und Kanten mit feiner Struktur und detaillierter Textur ab. Es eignet sich für Visualisierungen und für alle Projektbeteiligten, die mit einer geschlossenen Oberfläche mehr anfangen können als mit einzelnen Punkten.
LCC 3DGS
Mit Lixel CyberColor (LCC) entsteht eine fotorealistische 3D-Gaussian-Splatting-Szene, die Farbe, Tonwerte und räumliches Detail zu einer begehbaren Umgebung verbindet. Sie lässt sich in Revit, Unreal Engine und weiteren Werkzeugen für BIM, digitale Zwillinge und Filmproduktion öffnen. Wie ein LCC-Ergebnis aussieht, kannst du dir im Beitrag zum Lixel K2 an unseren eigenen Testdaten ansehen.
Datenhandling und Integration in deinen Workflow
Die Ergebnisse des L3 passen in die Werkzeuge, die du schon nutzt, mit weniger Formatumwandlung und weniger Programmwechseln:
- CAD und BIM: In der Punktwolke misst du, leitest Grundrisse, Ansichten und Schnitte ab und arbeitest direkt Scan-to-BIM in Revit.
- Digitaler Zwilling: Punktwolke, Mesh und LCC-Szene bilden gemeinsam die Datengrundlage für den digitalen Zwilling eines Gebäudes oder einer Anlage.
- Virtuelle Produktion und Simulation: Die LCC-Szene öffnest du in Unreal Engine für Motivsuche aus der Ferne, Previsualisierung und virtuelle Produktion sowie in NVIDIA Isaac Sim für Simulationen.
- Eigene Pipelines: LixelStudio gibt Creator Data aus, also perspektivische Einzelbilder und COLMAP-Datensätze. LCC stellt die Originalbilder und 3DGS-Zwischendaten bereit. Dazu kommen SDK und Plugins.
Gerade der letzte Punkt ist für Teams mit eigener Photogrammetrie- oder 3DGS-Pipeline wichtig: Du bekommst die Zwischenstände und bist nicht an eine einzige Auswertungskette gebunden.
Einsatzbereiche des XGRIDS Lixel L3

Vermessung und Kartierung
Georeferenzierte Punktwolken mit 2 cm absoluter Genauigkeit direkt aus einem Walk-through. Mit Messspitze und Standard-Lotstab nimmst du Passpunkte mit demselben Gerät auf, mit dem du scannst.
Bauwesen und BIM
Die Bestandserfassung ist oft der erste große Aufwand in einem BIM-Projekt. Mit dem L3 erfasst du bei der Gebäudeaufnahme Geschoss für Geschoss in Laufgeschwindigkeit und bekommst eine Punktwolke, die für Scan-to-BIM ausgelegt ist.
Technische Gebäudeausrüstung (TGA/MEP)
In engen Technikräumen ist kein Platz für ein Stativ. Mit 5 mm relativer Genauigkeit und lokaler Verdichtung für Rohrleitungen und Kabeltrassen planst du Leitungsführungen auf Basis belastbarer Maße.
Infrastruktur
Tunnel, Brücken, Unterführungen und Uferbereiche: Die Optimierung für merkmalsarme Umgebungen und die stabile Trajektorie über lange Strecken machen den L3 zu einem starken Werkzeug für Infrastrukturprojekte.
Bergbau
Stollen und Strecken bieten wenig Struktur und kein GNSS. Genau für solche Umgebungen ist der L3 optimiert, und die Echtzeit-Punktwolke zeigt dir noch unter Tage, ob alles erfasst ist.
Forstwirtschaft
Unter dichtem Kronendach reißt das GNSS-Signal regelmäßig ab. IMU und Loop-Closure-Optimierung halten die Trajektorie trotzdem stabil, sodass du auch längere Waldabschnitte in einem Durchgang erfasst.
Facility- und Asset-Management
Punktwolke, Mesh und LCC-Szene aus einem Scan bilden die Grundlage für den digitalen Zwilling deiner Liegenschaft, von der Flächenplanung bis zur Instandhaltung.
Film und virtuelle Produktion
Die LCC-Szene läuft in Unreal Engine. Drehorte lassen sich damit aus der Ferne besichtigen, Einstellungen vorab planen und Sets für die virtuelle Produktion aufbauen.
Denkmalpflege und Kulturtourismus
Farbtreue in Lichtern und Schatten sorgt dafür, dass Oberflächen, Inschriften und Materialien originalgetreu dokumentiert werden. Die 3DGS-Szene macht Kulturdenkmäler zudem digital begehbar.
Öffentliche Sicherheit
Einsatzorte und Gebäude lassen sich schnell und georeferenziert dokumentieren, und die Punktwolke steht direkt nach dem Scan zur Verfügung. Die automatische Anonymisierung von Gesichtern und Kennzeichen erleichtert die Weitergabe der Daten.
Lixel L3 und Lixel L2 Pro im Vergleich
Der L2 Pro bleibt ein sehr leistungsfähiger SLAM-Scanner. Der L3 ergänzt die Serie vor allem bei Genauigkeit, Bildqualität und Bedienung direkt am Gerät.
| Merkmal | Lixel L3 | Lixel L2 Pro |
| LiDAR-Varianten | 16 Kanäle / 120 m, 32 Kanäle / 120 m | 16 Kanäle / 120 m, 32 Kanäle / 120 m, 32 Kanäle / 300 m |
| RTK | integriert | separates RTK-Modul |
| Display | 4,3 Zoll, 1.000 Nits, integriert | Bedienung über Smartphone |
| CMOS-Sensor | 1/1,3 Zoll | 1/2 Zoll |
| Kameraauflösung (nativ) | 3 × 50 MP | 2 × 48 MP |
| Ausgabeauflösung | 4.096 × 3.072 | 4.000 × 3.000 |
| HDR | 4K-HDR | nein |
| Frontkamera | RGB-Kamera, 100° × 85° | Tiefenkamera, 190° × 119° |
| Relative Genauigkeit | 5 mm | 1 cm |
| Absolute Genauigkeit | 2 cm | 3 cm |
| Punktwolkendicke | 5 mm | 5 mm |
| Nivellierung mit RTK-Fusion | 0,005° | 0,015° |
| Nivellierung ohne RTK-Fusion | 0,02° | 0,03° |
| Gewicht | 2,5 kg inkl. Akku | ca. 3 kg inkl. Akku, RTK-Modul und Smartphone |
Wo der L2 Pro weiterhin punktet: Mit der 300-m-Variante erreicht er deutlich größere Distanzen, was bei weitläufigen Außenflächen ein echter Vorteil ist. Seine Frontkamera ist als Tiefenkamera mit einem sehr weiten Sichtfeld von 190° × 119° ausgelegt. Und bei der Punktwolkendicke liegen beide Geräte gleichauf bei 5 mm.
Technische Daten des Lixel L3 im Überblick
| Merkmal | Spezifikation |
| LiDAR | 16 Kanäle oder 32 Kanäle, jeweils 120 m Reichweite |
| Relative Genauigkeit | 5 mm (nachbearbeitet, 500 m² Testumgebung, 1σ) |
| Absolute Genauigkeit | 2 cm (nachbearbeitet), 2,5 cm (Echtzeit) |
| Punktwolkendicke | 5 mm |
| Nivellierung | 0,005° mit RTK-Fusion, 0,02° ohne |
| Kameras | 3 × 50 MP, 1/1,3-Zoll-CMOS |
| Ausgabeauflösung | 4.096 × 3.072 Pixel, 4K-HDR |
| Frontkamera | RGB, 100° × 85° Sichtfeld |
| Positionierung | integriertes RTK, hochgenaue IMU |
| Koordinatensystem (Echtzeit) | WGS 84 |
| Display | 4,3 Zoll, 1.000 Nits |
| Gewicht | 2,5 kg inkl. Akku |
| Akku | Clip-on-Wechselakku mit Schnellladung |
| Passpunkte | Messspitze am Griff, kompatibel mit Standard-RTK-Lotstäben |
| Ergebnisse | farbige Punktwolke, Mesh, LCC 3DGS |
| Verarbeitung | Cloud oder lokal, Map Fusion ohne Passpunkte, automatische Anonymisierung |
Lieferumfang (Standardpaket)
- XGRIDS Lixel L3 Scanner
- 2 × L3 Akku
- L3 Ladegerät
- USB-C-Kabel
- L3 Passpunkt-Platte (GCP Collection Plate)
- L3 Transportkoffer
- L3 Schutzabdeckung
- 30 Reflexionsmarken
- Poliertuch
- Kurzanleitung, Garantiekarte, Konformitätszertifikat
Häufige Fragen zum XGRIDS Lixel L3
Wie genau ist der XGRIDS Lixel L3?
Der Lixel L3 erreicht nach der Nachbearbeitung eine relative Genauigkeit von 5 mm und eine absolute Genauigkeit von 2 cm, in Echtzeit liegt die absolute Genauigkeit bei 2,5 cm. Die Werte stammen aus einer Validierung in einer 500 m² großen Testumgebung und sind bei 1 Sigma angegeben. Mit RTK-Fusion liegt die Nivelliergenauigkeit bei 0,005°.
Wie funktioniert ein SLAM-Scanner?
SLAM steht für Simultaneous Localization and Mapping. Der Scanner berechnet laufend aus LiDAR-, IMU- und Kameradaten, wie er sich bewegt, und setzt daraus gleichzeitig die Punktwolke zusammen. Beim Lixel L3 verankert das integrierte RTK diese Trajektorie zusätzlich im globalen Koordinatensystem, und die Loop-Closure-Optimierung gleicht Drift aus, sobald du bekannte Bereiche erneut erfasst.
Brauche ich mit dem Lixel L3 noch Passpunkte?
Für viele Aufgaben nicht: Das integrierte RTK georeferenziert die Punktwolke bereits während der Aufnahme, und mehrere Scanabschnitte führst du per Map Fusion ohne Passpunkte zusammen. Bei großen Objekten oder hohen Anforderungen an die absolute Lage empfehlen wir wie bei jeder Vermessung Passpunkte und Kontrollpunkte. Die nimmst du mit der Messspitze am Griff oder am Lotstab direkt mit dem L3 auf.
Was ist der Unterschied zwischen Punktwolke, Mesh und 3D Gaussian Splatting?
Die Punktwolke besteht aus Millionen einzelner Messpunkte mit Koordinaten und Farbe und ist die Grundlage für Messungen, CAD und Scan-to-BIM. Das Mesh ist eine geschlossene Oberfläche aus Dreiecken mit Textur, gut für Visualisierung und Präsentation. 3D Gaussian Splatting (3DGS) beschreibt die Szene mit vielen kleinen, farbigen Ellipsoiden und erzeugt eine fotorealistische, frei begehbare Darstellung. Der Lixel L3 liefert alle drei aus demselben Scan.
Lixel L3 oder Lixel L2 Pro: Welcher Scanner passt zu mir?
Der L3 ist die richtige Wahl, wenn Genauigkeit, Bildqualität und Bedienung direkt am Gerät im Vordergrund stehen, etwa bei Bestandserfassung, TGA-Planung oder Scan-to-BIM. Der L2 Pro spielt seine Stärken mit der 300-m-Variante auf weitläufigen Außenflächen aus. Am besten sprichst du mit uns über deine typischen Projekte, dann finden wir gemeinsam das passende Gerät.
Fazit: Warum der XGRIDS Lixel L3 das richtige Werkzeug für dich ist
Der XGRIDS Lixel L3 führt fort, was L2 Pro und K2 im mobilen Mapping etabliert haben, und legt bei den Punkten nach, die im Projekt den Unterschied machen: 5 mm relative Genauigkeit mit dokumentierter Testmethode, integriertes RTK, eine Kamera, die Lichter und Schatten gleichzeitig hält, und ein Display, auf dem du deine Abdeckung prüfst, bevor du das Objekt verlässt.
Du erfasst schneller, lieferst aus einem Scan Punktwolke, Mesh und 3DGS-Szene und gibst deinen Auftraggebern Daten, deren Genauigkeit du belegen kannst. Den L3 und das gesamte XGRIDS-Sortiment findest du in unserer Kategorie Vermessung.
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