11 s
vom Alarm zum Startauftrag
100 %
lokal statt Cloud
9 min
Vorsprung beim Waldbrand
Funktionsweise
FireDock: vom Alarm in die Luft
FireDock verbindet die Alarmierung mit DJI FlightHub 2 – vom Alarmserver der Feuerwehr bis zur Brandmeldeanlage im Werk. Einsatzmarker, Route und Startauftrag werden beim Alarm automatisch gesetzt, die manuelle Vorbereitung entfällt. Ob die Drohne startet, entscheidet der verantwortliche Fernpilot.
1. Alarm – die Drohne wird zeitgleich mit den Einsatzkräften alarmiert
2. Marker – FireDock setzt den Einsatz in FlightHub 2
3. Freigabe – der Fernpilot gibt den Start frei
4. Start – das DJI Dock startet die nächstgelegene geplante Route

On-Premises
FlightHub 2 On-Premises
FlightHub 2, FireDock Bridge und MQTT-Broker laufen auf einem eigenen Server vor Ort, abgesichert durch eine USV. Einsatzdaten verlassen das lokale System nicht, und der Alarmablauf ist von keinem externen Cloud-Dienst abhängig.
CopterTec ist einer von derzeit fünf offiziell zertifizierten DJI FlightHub 2 On-Premises-Partnern in Deutschland.
Mehr zur Zertifizierung
Geplante Routen
Der schnellste Weg ist selten die Luftlinie
Gelände, Funkmasten und Gebäude versperren häufig den direkten Weg. Deshalb werden für jedes Einsatzgebiet vorab sichere Routen geplant. Beim Alarm wählt FireDock automatisch die Route, deren Endpunkt dem Einsatzort am nächsten liegt.

Aus der Praxis
Über 30 Einsätze in vier Monaten
Die Drohne wird nur bei Einsatzstichworten alarmiert, bei denen ein Lagebild aus der Luft einen Mehrwert bietet. Die häufigste Fragestellung: Liegt tatsächlich ein Brand vor – und wo genau? Bei einem Waldbrand erfasste die Drohne den Brandherd rund neun Minuten vor Eintreffen des ersten Fahrzeugs.

Präzise Daten
Die beste Karte entsteht vor dem Feuer
Umgestürzte Bäume blockieren Wege, die in jeder Karte noch als befahrbar eingezeichnet sind. Das Orthomosaik zeigt jeden Stamm – mit 3,5 cm Bodenauflösung und 2,2 cm Lagegenauigkeit, berechnet in rund 15 Minuten auf dem eigenen Server.

RTai & PPai · Visualisierung
KI nach dem Vorbild von RTK und PPK
RTai analysiert das Livebild bereits während des Flugs auf Feuer und Rauch. PPai wertet die Aufnahmen anschließend in voller Auflösung aus – etwa Totholz und Brandlast, lange bevor es brennt.

Unsere App
FireDock in DroneTools
Die kostenlose Drohnen-Wetter-App für iPhone und iPad: Wind, Böen, Sicht und K-Index auf einen Blick. FireDock-Einsätze lassen sich direkt in der App freigeben, starten und live verfolgen.
Im App Store ladenKontakt
FireDock kennenlernen
Wir zeigen dir, wie FireDock bei deiner Feuerwehr, in deinem Werk oder an deinem Standort eingesetzt werden kann – im Gespräch oder in einer Vorführung. Hinterlasse deine Kontaktdaten, wir melden uns zeitnah.
FAQ
Häufige Fragen zu FireDock
Weitere Fragen beantworten wir gern über das Kontaktformular.
Startet die Drohne ohne Freigabe?
Nein. FireDock bereitet den Flug vor, der Start bleibt beim verantwortlichen Fernpiloten – wahlweise ausschließlich auf Knopfdruck oder nach Ablauf eines Freigabefensters, in dem jederzeit abgebrochen werden kann. Modus und Fensterdauer legt jeder Betreiber selbst fest.
Ist ein alarmgesteuerter Drohnenstart erlaubt?
Ja – als automatisierter, nicht autonomer Betrieb: Ein verantwortlicher Fernpilot bleibt in der Verantwortung und gibt den Start frei. Für Feuerwehren gelten dabei die nationalen Regeln für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, für Betriebe die EU-Drohnenverordnung mit einer Betriebsgenehmigung in der speziellen Kategorie. Die Freigabelogik von FireDock ist auf beides ausgelegt.
Funktioniert FireDock nur mit Alamos FE2?
Nein. Jedes System, das einen Einsatz als JSON-Nachricht über MQTT übermitteln kann, kann einen Flug auslösen – Alarmserver, Leitstellensoftware oder Brandmeldeanlage.
Wo liegen die Einsatzdaten?
Lokal. FlightHub 2, FireDock Bridge und MQTT-Broker laufen On-Premises auf einem eigenen Server mit unterbrechungsfreier Stromversorgung. Eine Public Cloud ist nicht Teil des Ablaufs.
Was passiert, wenn das Netzwerk oder das Dock nicht bereit ist?
Dann erfolgt kein Start. Vor jedem Flug prüft FireDock Netzwerkverbindung, Dock-Status und Akkustand.
Was passiert bei mehreren Alarmen?
Folgealarme zum selben Einsatz werden erkannt und lösen keinen weiteren Start aus. Mehrere Einsätze werden nacheinander abgearbeitet.
Für wen ist FireDock geeignet?
Für Feuerwehren und Werkfeuerwehren, Werkschutz und Sicherheitsdienste sowie Betreiber kritischer Infrastruktur – überall dort, wo ein Alarm schnell ein Lagebild braucht.






